Vernetzte Infrastruktursysteme für autonome Fahrzeuge der Stufe 4/5
AutonomyInfra schließt die Lücke zwischen der fahrzeuginternen Wahrnehmung und der physischen Straße: durch den Einsatz von Edge-Compute-Straßeneinheiten (RSU) mit multimodaler Sensorfusion, Echtzeit-Synchronisation dynamischer HD-Karten und kollektiven Wahrnehmungs-Broadcasts mit einer Latenz unter 10 ms.
Autonomy Infrastructure Gateway Zonal Architecture
Central Controller: Autonomy Infrastructure Gateway — Multi-Sensor RSU & Edge MEC
Zonal Control Units & TSN Ring
- Elevated 3D LiDAR & 4K Vision RSU
- Dynamic HD Map Vector Layer
- 5G-V2X PC5 Collective Perception
- Signal Phase & Timing (SPaT) Engine
- Edge Micro-Datacenter Hub
Warum fahrzeuginterne Sensoren allein die Sicherheit der Stufe 4 nicht gewährleisten können
Fahrzeuginterne Kameras und LiDAR-Sensoren werden durch uneinsehbare Kreuzungen, große Lkw und schwere Wetterbedingungen geblendet. AutonomyInfra bietet intelligente Infrastruktursensorik: erhöht montierte RSUs überblicken Hindernisse und senden kooperative Wahrnehmungsnachrichten (CPM), mit denen Fahrzeuge quasi 'durch Gebäude hindurchsehen' können.
Core Engineering Areas
- Roadside Unit Edge Perception — Einsatz von 64-Kanal-LiDAR-Sensoren und Multispektralkameras an Verkehrsmasten, die Objektspuren direkt am Edge fusionieren, um hochzuverlässige Fußgängerwarnungen zu senden.
- Dynamic HD Map Vector Streaming — Streaming vektorbasierter dynamischer Kartenkacheln (Lanelet2, OpenDRIVE), die Baustellenkegel, temporäre Fahrspursperrungen und Reibwertänderungen in Echtzeit aktualisieren.
- SPaT Smart Traffic Signal Integration — Anbindung kommunaler Verkehrssteuerungen an V2I-Gateways, die SPaT- und MAP-Nachrichten nach SAE J2735 übertragen und so die autonome Geschwindigkeitssynchronisation ermöglichen.
Technical Articles